»Neubeginn in Virgin River« von Robyn Carr

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»Neubeginn in Virgin River« von Robyn Carr

Manchmal lebe ich hinter dem Mond. Da kaufe ich ein Buch und stelle erst beim Kauf fest, dass es Teil einer Reihe ist. Einer Reihe, aus der ich sogar schon einen Roman gelesen habe. Soweit so gut. Doch was ist, wenn es sich um eine Reihe handelt, die die Vorlage für eine anscheinend äußerste erfolgreiche Netflix-Serie ist? Dann muss ich mich an dieser Stelle wohl outen. Ich habe kein Netflix und lebe immer noch. Sehr gut sogar. Dabei bin ich fest davon überzeugt, dass ich diese Serie gemocht hätte. „Neubeginn in Virgin River“ von Robyn Carr zumindest habe ich verschlungen. Es hatte genau die richtigen Cosy-Vibes und ich hatte die heimelige Grundstimmung von Virgin River sofort vor Augen. Dabei ist auch in dieser vermeintlichen Idylle nicht alles eitel Sonnenschein. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, doch gemeinsam trägt es sich leichter. Auch wenn Doc Mullins das am Anfang noch nicht ganz einsehen mag. Und auch Mel möchte ihr persönliches Angst-Thema möglichst mit sich selbst ausmachen. Doch da hat sie die Hilfsbereitschaft der Bewohner Virgin Rivers gewaltig unterschätzt. Die überschütten sie nämlich förmlich mit ihrer Herzlichkeit.

Anfangs dachte ich noch, es sei der perfekte Herbstroman. Aber wer sagt denn, dass man schmalzige Romane nur im Herbst lesen darf? Im Badeanzug und mit Sonnencreme auf der Haut ging das auch ganz prima. Und ob ich jetzt noch bis zum Herbst warten kann, bevor ich den nächsten Band beginne? Ich weiß es nicht genau.

Transparenz

Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.

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