Paula will mit der Liebe nichts mehr zu tun haben. Zu groß sind die Verletzungen, die Maximilian ihr zugefügt hat. Doch wie so oft im Leben ist fast alles für irgendetwas gut. Denn Paula hat sich zu einer der besten Scheidungsanwältinnen New Yorks entwickelt und steht kurz davor, in ihrer Kanzlei eine Partnerschaft angeboten zu bekommen. Die einzige Bedingung: Sie muss verheiratet sein.
Ein potenzieller Ehemann muss her. Und im Idealfall einer, der von ihr keine Liebe erwartet. Also stürzt sich Paula in den Datingdschungel. Doch lässt sich so wirklich ein Mann finden, der sich auf das Abenteuer Ehe ohne Liebe einlässt? Oder muss sie doch Scott den heißen Stripper heiraten, der dringend das angebotene Geld braucht?
„Herz sucht Callboy“ war mein erster Roman von Anna Fischer und eins kann ich direkt sagen, es war kein Titelkauf. Der hat mich nämlich nicht wirklich angesprochen. Und auch inhaltlich brauchte es eine Weile, ehe ich so richtig drin war. Aber als Scott dann so nach und nach sein wahres Gesicht zeigte und auch Paula endlich auftaute, konnte ich mich mehr und mehr mit den Protagonisten identifizieren. Und die mussten so einiges mitmachen auf der Jagd nach dem Trauschein. Zwischendurch taten sie mir echt leid und ich habe ihnen von Herzen gewünscht, dass sie ihr Happy End finden. Doch was ist ein Happy End? Ehe ohne Liebe? Liebe trotz Ehe? Ich würde spoilern, wenn ich es an dieser Stelle verraten würde, aber ich kann sagen, dass ich das Ende sehr befriedigend fand. Und so behält Anna Fischer weiterhin einen Platz in meiner Wunschliste.
Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.