»Winterzauber in den Hamptons« von Mandy Baggot

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»Winterzauber in den Hamptons« von Mandy Baggot

Was ver­binden die meisten von uns mit den Hamptons? Schwer­reiche New Yorker, die in ihrem Luxus­auto mit der Rolex am Arm ihre schweine­teure Villa an­steuern, um sich an den Sommer­wochen­enden zu ent­spannen. Eine Welt, in der ich mich über­haupt nicht wohl­fühlen würde. Mandy Baggot ent­führt uns in „Winter­zauber in den Hamptons“ da­gegen in den äußersten Osten von Long Island, nach Montauk. Ein kleines Fischer­dorf, in dem die Menschen noch sehr viel ur­sprüng­licher leben. So wie die Groß­eltern von Harriet.
Die junge Frau lebt eigent­lich in Groß­britannien und kennt die New Yorker Halb­insel nur von Be­suchen im Sommer. Doch kurz vor Weihn­achten stirbt ihre ge­liebte Groß­mutter und Harriet muss außer der Reihe in die USA reisen. Wo sie nicht nur mit den vielen Weih­nachts­bräuchen der Dorf­ge­mein­schaft kon­fron­tiert wird, sondern auch mit ihrer eigenen Ver­gangen­heit. Denn seit ihrem letzten Besuch hat Montauk einen neuen Be­wohner, mit dem sie einst eine enge Ver­bindung hatte. Und auch Mack fällt aus allen Wolken, als ihm die Enkelin seiner neuen Freunde be­gegnet, denn obwohl er den Kontakt zu ihr ab­ge­brochen hat, lässt sie sein Herz noch immer höher schlagen. Aber in­zwischen ist viel passiert. Mack hat einen schweren Schick­sals­schlag er­litten und ist nicht mehr die gleiche Person wie damals. Und Harriet ist mit ihrem Ge­schäfts­partner Iain auch privat liiert. Aber wie das mit den Ge­fühlen so ist. Wenn sie da sind, kann man sie nur schwer mit dem Ver­stand lenken. Doch können die beiden trotz allem, was zwischen ihnen steht, noch einmal an damals an­knüpfen?

Das Buch ent­hält die volle Dröhnung Weih­nachts­zauber. Anders kann man es nicht sagen. Harriet or­ga­nisiert ein Event nach dem nächsten und selbst ich alter Grinch fand es sehr heimelig. Zwischen­durch hätte ich mich schon gerne in den Gast­raum des Rum Coco­nut ge­beamt, mich ans Feuer ge­setzt und einen Harri-Holidays-Cocktail ge­schlürft. Außer­dem wartet „Winter­zauber in den Hamptons“ mit einer großen Portion Romantik auf. Wobei Harri und Mack jede Menge Hürden zu meistern haben. Und dann all diese zauber­haften Neben­figuren. Madame Scarlet, die herz­liche Ruby, der gut­mütige Lester und natür­lich Opa Joe. Kein Wunder, dass Harriet bei der Ge­sell­schaft ihre Heim­reise immer weiter hinaus­zögert und statt­dessen mehr und mehr ihre wahren Be­dürf­nisse ent­deckt.
Mandy Baggot ist für mich fast so etwas wie die Königin der Weih­nachts­bücher. Denn mit „Winter­zauber in den Hamptons“ hat sie mich ge­nauso über­zeugt wie mit vielen anderen ihrer Ge­schichten auch. Solltet Ihr also noch auf der Suche nach Weih­nachts­lektüre sein, kann ich Euch dieses Buch nur wärmstens em­pfehlen.

Transparenz

Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.

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