16 Jahre ist es inzwischen her, dass Emma zuletzt in ihrer alten Heimat war, dem kleinen Städtchen Moorbach in der Lüneburger Heide. Dafür hat sie gute
Gründe. Gründe, die ihr nun auf die Füße fallen, denn ihr Chef hat einen Spezialauftrag für die junge Maklerin. Emma soll eine kleine Pension aufkaufen.
Ausgerechnet die Pension, die ihrem Ex-Freund Mark gehört. Na, das kann ja heiter werden.
Heiter wird es auch mit Leo, den Emma schon kurz nach ihrer Ankunft kennenlernt. Denn er und sein vorwitziges Pferd namens Elvis bringen Emma ganz schön
durcheinander. Sie war von Anfang an dagegen, diesen Deal anzunehmen und fragt sich nun, wie sie mit diesem Gefühlschaos umgehen soll.
Wo gehört sie hin? Und vor allem, zu wem gehört sie?
„Heideblütenküsse“ ist ein wunderbarer Wohlfühlroman. Sowohl Emma, als auch ihre Gegenspieler Mark und Leo waren mir von Anfang an
sympathisch. Jeder von ihnen hat so sein Päckchen zu tragen und jeden von ihnen hätte ich mir gerne mal zur Brust genommen. So nach dem Motto „Reiß dich endlich
zusammen und leg die Karten auf den Tisch, dann wird am Ende alles gut“. Aber zum Glück kommt Silvia Konnerth diesem Wunsch nicht nach, sonst wäre ja schon nach wenigen
Seiten Schluss gewesen mit diesem stimmungsvollen Ausflug in eine Gegend, in der ich tatsächlich noch nie war. Und dann hätte ich ja auch Emmas
Eltern verpasst, die so herrlich schräg und gleichzeitig so liebevoll waren.
Ich habe geschmunzelt, mitgelitten und bis zum Schluss gehofft, dass sich für alle eine Lösung findet, mit der sie gut leben können.
Mein Fazit ist also ganz klar: Am A… der Heide muss es verdammt schön sein.
Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.