»Heideblütenküsse« von Silvia Konnerth

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»Heideblütenküsse« von Silvia Konnerth

16 Jahre ist es in­zwischen her, dass Emma zu­letzt in ihrer alten Heimat war, dem kleinen Städtchen Moor­bach in der Lüne­burger Heide. Dafür hat sie gute Gründe. Gründe, die ihr nun auf die Füße fallen, denn ihr Chef hat einen Spezial­auf­trag für die junge Maklerin. Emma soll eine kleine Pension auf­kaufen. Aus­ge­rechnet die Pension, die ihrem Ex-Freund Mark ge­hört. Na, das kann ja heiter werden.
Heiter wird es auch mit Leo, den Emma schon kurz nach ihrer An­kunft kennen­lernt. Denn er und sein vor­witziges Pferd namens Elvis bringen Emma ganz schön durch­ein­ander. Sie war von Anfang an da­gegen, diesen Deal an­zu­nehmen und fragt sich nun, wie sie mit diesem Ge­fühls­chaos um­gehen soll. Wo ge­hört sie hin? Und vor allem, zu wem ge­hört sie?

„Heide­blüten­küsse“ ist ein wunder­barer Wohl­fühl­roman. Sowohl Emma, als auch ihre Gegen­spieler Mark und Leo waren mir von An­fang an sympathisch. Jeder von ihnen hat so sein Päckchen zu tragen und jeden von ihnen hätte ich mir gerne mal zur Brust ge­nommen. So nach dem Motto „Reiß dich endlich zu­sammen und leg die Karten auf den Tisch, dann wird am Ende alles gut“. Aber zum Glück kommt Silvia Konnerth diesem Wunsch nicht nach, sonst wäre ja schon nach wenigen Seiten Schluss ge­wesen mit diesem stimmungs­vollen Aus­flug in eine Gegend, in der ich tat­säch­lich noch nie war. Und dann hätte ich ja auch Emmas Eltern ver­passt, die so herrlich schräg und gleich­zeitig so liebe­voll waren.
Ich habe ge­schmunzelt, mit­ge­litten und bis zum Schluss ge­hofft, dass sich für alle eine Lösung findet, mit der sie gut leben können.
Mein Fazit ist also ganz klar: Am A… der Heide muss es ver­dammt schön sein.

Transparenz

Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.

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