»Was lange liebt, wird endlich gut« von Susan Mallery

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»Was lange liebt, wird endlich gut« von Susan Mallery

Ich war mal wieder zu Gast in Mischief Bay. Bei Hayley, die sich immer noch nichts sehn­licher wünscht als ein Baby. Dass sie dabei Raub­bau an ihrem Körper be­treibt und ihre Ehe lang­sam aber sicher ins Schlingern bringt, miss­achtet sie leider völlig.
Auch Shannons Schwägerin Gabby war wieder dabei. Die freut sich darauf, nach einer langen Baby-Pause end­lich wieder in den Beruf zu­rück­zu­kehren. Dabei hat sie aller­dings nicht ein­kal­ku­liert, wie sehr sie selbst sich im Laufe der Zeit ver­ändert hat. Das hat gra­vie­rende Aus­wir­kungen auf ihren Wieder­ein­stieg. Genauso wie die Turbu­lenzen, die ihre Patch­work-Familie ge­hörig durch­ein­ander­wirbeln.
Außer­dem gab es noch ein Wieder­sehen mit Nicole, die sich ihrem größten „Feind“ stellt. Dem Macher von Brad dem Drachen. Blöd nur, dass der gar nicht so scheuß­lich ist wie ge­dacht. Im Gegen­teil, er lässt ihr Herz so richtig flattern. Aber ist sie wirklich bereit, sich mit dem „Bösen“ ein­zu­lassen? Oder sollte sie lieber weiter­hin in ihrem Cocon ver­harren? Schließlich ist sie schon einmal an einem Autoren ge­scheitert.

„Was lange liebt, wird endlich gut“ auf­zu­schlagen, war so wie ein Besuch bei lieben Nachbarn. Alles ist ein bisschen ver­traut, es gibt jede Menge Lustiges, Trauriges und Auf­regendes und es ist die perfekte Aus­zeit vom Alltag. Viel­leicht komme ich auf das Stich­wort Nach­barn, weil mich die Bücher an die gleich­namige aus­tra­lische Serie er­innern, die meine Oma Ende der 80er beim Stricken immer ge­schaut hat. Jeden­falls schafft Susan Mallery es jedes Mal aufs Neue, ein Setting zu be­schreiben, das ganz viel Warm­herzig­keit und Ge­mütlich­keit aus­strahlt. Kein Wunder, dass ich zum Schluss hin vor lauter Rührung fast ge­weint hätte. Aber nur fast.

Wenn Ihr also auf der Suche nach dem perfekten Wohl­fühl­roman seid, dann liegt Ihr mit der Mischief-Reihe absolut richtig. Bei mir steht der Folge­band schon auf der Wunsch­liste.

Transparenz

Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.

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