Ich war mal wieder zu Gast in Mischief Bay. Bei Hayley, die sich immer noch nichts sehnlicher wünscht als ein Baby. Dass sie dabei Raubbau an ihrem Körper
betreibt und ihre Ehe langsam aber sicher ins Schlingern bringt, missachtet sie leider völlig.
Auch Shannons Schwägerin Gabby war wieder dabei. Die freut sich darauf, nach einer langen Baby-Pause endlich wieder in den Beruf zurückzukehren. Dabei
hat sie allerdings nicht einkalkuliert, wie sehr sie selbst sich im Laufe der Zeit verändert hat. Das hat gravierende Auswirkungen
auf ihren Wiedereinstieg. Genauso wie die Turbulenzen, die ihre Patchwork-Familie gehörig durcheinanderwirbeln.
Außerdem gab es noch ein Wiedersehen mit Nicole, die sich ihrem größten „Feind“ stellt. Dem Macher von Brad dem Drachen. Blöd nur, dass der gar nicht so
scheußlich ist wie gedacht. Im Gegenteil, er lässt ihr Herz so richtig flattern. Aber ist sie wirklich bereit, sich mit dem „Bösen“ einzulassen? Oder
sollte sie lieber weiterhin in ihrem Cocon verharren? Schließlich ist sie schon einmal an einem Autoren gescheitert.
„Was lange liebt, wird endlich gut“ aufzuschlagen, war so wie ein Besuch bei lieben Nachbarn. Alles ist ein bisschen vertraut, es gibt jede Menge Lustiges, Trauriges und Aufregendes und es ist die perfekte Auszeit vom Alltag. Vielleicht komme ich auf das Stichwort Nachbarn, weil mich die Bücher an die gleichnamige australische Serie erinnern, die meine Oma Ende der 80er beim Stricken immer geschaut hat. Jedenfalls schafft Susan Mallery es jedes Mal aufs Neue, ein Setting zu beschreiben, das ganz viel Warmherzigkeit und Gemütlichkeit ausstrahlt. Kein Wunder, dass ich zum Schluss hin vor lauter Rührung fast geweint hätte. Aber nur fast.
Wenn Ihr also auf der Suche nach dem perfekten Wohlfühlroman seid, dann liegt Ihr mit der Mischief-Reihe absolut richtig. Bei mir steht der Folgeband schon auf der Wunschliste.
Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.