Statt die steilsten Pisten der Welt hinunterzurasen, versucht der ehemalige Skirennfahrer Tyler O’Neil seit einem schweren Unfall, gemeinsam mit seinen Brüdern, das familieneigene Ski-Resort Snow Cristal vor der Pleite zu retten. Tag für Tag beschert er Möchtegern-Skifahrern Pulverschnee-Erlebnisse oder posiert für Presseaktionen. Sehr frustrierend für einen Siegertypen wie ihn. Sein einziger Lichtblick: Seine Tochter Jess. Die 13-Jährige lebt zwar erst seit rund einem Jahr bei ihrem Vater und abseits der Piste tun sie sich mit diesem Vater-Tochter-Ding noch etwas schwer. Aber sie ist genauso ski-verrückt wie er. Und Jess hat Potenzial für mehr. Dafür braucht sie allerdings einen guten Lehrer. Einen, der geduldiger ist als ihr Vater. Und so kommt Brenna ins Spiel. Tylers Freundin seit Kindertagen. Was Tyler nicht wahrhaben möchte: Brenna ist bis über beide Ohren in ihn verliebt. Und auch er ist eigentlich verrückt nach ihr. Doch mit dem besten Freund, bzw. der besten Freundin, lässt man sich nicht ein. Auch nicht, wenn sogar die Tochter ganz verrückt nach ihr ist. Aber kann man Gefühle wirklich durch Vernunft steuern?
„Weihnachtszauber wider Willen“ von Sarah Morgan war in diesem Jahr erst das zweite Weihnachtsbuch für mich und leider auch schon das letzte. Denn die Festtage stehen unmittelbar vor der Tür. Ich selbst tat mich in diesem Jahr mit der Weihnachtsstimmung etwas schwer und da kam diese kitschig-romantische Geschichte genau richtig. Für ein paar Stunden eintauchen in eine Welt aus Schnee und Eis, teilhaben am vorbildlichen Familienzusammenhalt der O’Neils und natürlich mitfiebern mit Tyler und Brenna, die sich entscheiden müssen, ob sie auf die Liebe ihres Lebens verzichten, um ihre Freundschaft fortzuführen. Oder ob sie alles riskieren, um ihr ganz großes Glück zu finden. Ob man mit viel eisernem Willen wirklich Gefühle unterdrücken kann, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht, denn lesen müsst ihr die Geschichte wie immer selbst. Wenn ihr also noch Lesestoff für die Feiertage braucht, dann kann ich Euch dieses Buch sehr ans Herz legen.
Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.