»Muttertag« von Nele Neuhaus

Gelesenes

»Muttertag« von Nele Neuhaus

Pia Sander und Oliver von Bodenstein waren mal wieder bei mir zu Gast. Zumindest in literarischer Form.

Pia ist unsicher, als ihre Kollegen den alten Theo Reifenrath tot in seiner Küche finden. Ist er gestürzt und deshalb gestorben? Oder hat jemand nachgeholfen? Die Leiche liegt schon ziemlich lange dort und so sind die Spuren nicht ganz eindeutig. Ihre größte Hilfe in der ersten Phase der Ermittlungen ist das Nachbarmädchen Jolanda. Die Kleine hatte als einzige noch einen Zugang zu dem alten Kautz und sorgt dafür, dass die Beamten sich auf die Suche nach dem Hund der Reifenraths machen. Sie finden ihn. Aber nicht nur ihn, sondern auch menschliche Knochen. War der alte Theo etwa ein Serienmörder?

Pia und von Bodenstein sind ein echtes Dreamteam. Das beweisen sie auch in diesem Fall. Stück für Stück dröseln sie das komplexe „Familiengeflecht“ der Reifenraths auf. So ist es für den Leser auch einfach, sich trotz der vielen Charaktere gut zu orientieren. Für Pia ist es ein sehr persönlicher Fall, was sie jedoch erst sehr spät bemerkt. Normalerweise bin ich immer etwas skeptisch, wenn in Krimis das Privatleben der Kommissare zu stark eingebunden wird. Aber Nele Neuhaus beherrscht das echt gut. So stieg die Spannung beim Showdown noch einmal so richtig an. Kein Wunder, dass Muttertag mal wieder ein echter Pageturner war.

Transparenz

Ich habe dieses Buch selbst gekauft und der Artikel spiegelt meine eigene Meinung wider, die von niemandem beeinflusst wurde.

«
»